Führungskräfte-Coaching hat Vorteile für ihre eigenen Mitarbeiter

Wer sich selbst als Führungskraft sieht, ist im Vorteil. Denn diese Sicht gründet im besten Fall auf einer gesunden Portion Selbstbewusstsein und Verantwortungsbereitschaft.

Wer von seinen Vorgesetzten als Führungskraft angesehen wird, dem werden genau diese Qualitäten zugeschrieben, plus die dazu gehörenden Fachkompetenzen, die im jeweiligen Beruf erwartet werden.

Lernen heißt verändern

Jeder kann in eine Rolle hineinwachsen, wenn er dafür eine intrinsische Motivation hat. Unser ganzes Leben ist ein ständiges Hineinwachsen in neue Rollen. Vom Säugling zum Kleinkind, zum Kindergartenkind, Schule, Pubertät, Ausbildung, Studium und die Erwachsenenalter mit ihren verschiedenen Phasen. Sturm und Drang, die eigene Familie, die neue Sachlichkeit, Midlife-Fragen, erste Krankheitsanzeichen und so weiter. Und irgendwann kommt die Rente mit 94!

Sich verändern heißt Leben

Immer haben wir uns entsprechend verändert, weil wir dazugelernt haben. Wer aufhört, sich zu verändern, hat aufgehört zu lernen. Er lebt so dahin, vom Leben getrieben.

Es ist eine explizite Qualität einer jeden echten Führungskraft, dass sie nimmer müde wird, sich weiter zu entwickeln. Das ist ein Reifeprozess, der sich zu Lebensweisheit formt. Solche Menschen sind authentische Vorbilder, die wir gerne anerkennen. Souveränität ist zum Beispiel eine der Früchte. Wir ernten immer das, was wir gesät haben.

Fremdbild und Selbstbild oder Fremdbild versus Selbstbild

Es ist interessant zu wissen, dass Gallup im letzten Engagement-Index 2016 herausgearbeitet hat, inwieweit Selbstwahrnehmung und Fremdeinschätzung bei der Frage nach der „vorbildlichen Führungskraft“ auseinanderklaffen. 97% der befragten Führungskräfte sind davon überzeugt, eine gute Führungskraft zu sein. 69% aller Befragten hatten aber in ihrer beruflichen Laufbahn bereits eine schlechte Führungskraft. (Quelle: http://www.gallup.de/183104/german-engagement-index.aspx)

Kennen Sie auch jemanden, den sie als „beratungsresistent“ bezeichnen würden? Das sind die Menschen, die so von sich selbst und ihren Urteilen überzeugt sind, dass sie komplett ausblenden, dass sie ohne die anderen gar nichts könnten. Sie haben die Augenhöhe verloren,- eine der Grundvoraussetzungen für eine gelingende Kommunikation. Manchen Berufsgruppen wird diese Betriebsblindheit regelrecht als Wahrzeichen des Berufsstandes zugeschrieben. Geben Sie sich doch einmal selbst die Antwort, wer da aus ihrer Sicht dazugehört. J

Dein Coach, dein wissender Spiegel

Mittlerweile ist der Begriff Coaching so inflationär, dass jeder aufgefordert ist, sich den jeweiligen Coach sehr genau anzuschauen. Methoden sind allgemein, Menschen nicht. Der Coach ist immer mehr als ein Spiegel. Er ist einen Schritt voraus, ohne „drüber“ zu stehen. Er ist eine Führungskraft in seinem eigenen Leben. Weil er das kann, kann er es weitergeben. Denn man kann immer nur geben, was man besitzt. Methodenwissen kann man haben, ohne es wirklich zu besitzen. Zertifikate sagen letztendlich etwas über die Rahmenbedingungen, aber nichts über die Verwirklichung. Herzenswissen, ihre Intuition, erzählt ihnen mehr, als äußere Faktensammlungen.

Auch Coaches haben Coaches

Ohne die anderen könnten wir gar nicht sein. Durch sie entwickeln wir erst ein gesundes Selbst-Gewahrsein. Darum haben Menschen in beratenden Funktionen von selbst das Verlangen, sich durch den anderen zu reflektieren. Ob durch kollegiales Feedback, Supervision oder Coaching. Wer sich ehrlich weiter entwickeln will, der will sich im Spiegel des anderen reflektieren. Dazu bedarf es einer Kritikfähigkeit und Kritisierbarkeit. Diese gedeiht dort umso besser, wo es eine echte Fehlerkultur gibt.

Ich kenne eine Oberstudienrätin, die daran verzweifelt, dass ihr Direktor zwar andauernd von Fehlerkultur spricht, darunter ab nur Ping-Pong versteht.

Ich glaube, wer den Wert und Mehrwert von Führungskräfte-Coaching nicht sehen kann, der gehört selbst zu den Resistenten und Renitenten, die alles alleine können wollen. Denen es genügt, dass die anderen funktionieren und das tun, wofür sie bezahlt werden.

Gerade habe ich ihnen das Wesen der Armut charakterisiert,- haben sie es bemerkt? Ich spreche nicht von Geld, sondern Vermögen.

Vertrauen sie ihrer Intuition

Ich orientiere mich an Stärken und Lösungen und verlasse mich auf meine Intuition, die sich in der Präsenz meiner Bewusstheit einstellt. Als Experte für konsequent stärkenorientierte Personalentwicklung teile ich mein Wissen gerne mit Ihnen. Nehmen sie doch einfach Kontakt zu mir auf, wenn Sie sich für meine Angebote interessieren.

Alles Große beginnt einfach!