Kategorie: Allgemein

Führungskräfte-Coaching hat Vorteile für ihre eigenen Mitarbeiter

Wer sich selbst als Führungskraft sieht, ist im Vorteil. Denn diese Sicht gründet im besten Fall auf einer gesunden Portion Selbstbewusstsein und Verantwortungsbereitschaft.

Wer von seinen Vorgesetzten als Führungskraft angesehen wird, dem werden genau diese Qualitäten zugeschrieben, plus die dazu gehörenden Fachkompetenzen, die im jeweiligen Beruf erwartet werden.

Lernen heißt verändern

Jeder kann in eine Rolle hineinwachsen, wenn er dafür eine intrinsische Motivation hat. Unser ganzes Leben ist ein ständiges Hineinwachsen in neue Rollen. Vom Säugling zum Kleinkind, zum Kindergartenkind, Schule, Pubertät, Ausbildung, Studium und die Erwachsenenalter mit ihren verschiedenen Phasen. Sturm und Drang, die eigene Familie, die neue Sachlichkeit, Midlife-Fragen, erste Krankheitsanzeichen und so weiter. Und irgendwann kommt die Rente mit 94!

Sich verändern heißt Leben

Immer haben wir uns entsprechend verändert, weil wir dazugelernt haben. Wer aufhört, sich zu verändern, hat aufgehört zu lernen. Er lebt so dahin, vom Leben getrieben.

Es ist eine explizite Qualität einer jeden echten Führungskraft, dass sie nimmer müde wird, sich weiter zu entwickeln. Das ist ein Reifeprozess, der sich zu Lebensweisheit formt. Solche Menschen sind authentische Vorbilder, die wir gerne anerkennen. Souveränität ist zum Beispiel eine der Früchte. Wir ernten immer das, was wir gesät haben.

Fremdbild und Selbstbild oder Fremdbild versus Selbstbild

Es ist interessant zu wissen, dass Gallup im letzten Engagement-Index 2016 herausgearbeitet hat, inwieweit Selbstwahrnehmung und Fremdeinschätzung bei der Frage nach der „vorbildlichen Führungskraft“ auseinanderklaffen. 97% der befragten Führungskräfte sind davon überzeugt, eine gute Führungskraft zu sein. 69% aller Befragten hatten aber in ihrer beruflichen Laufbahn bereits eine schlechte Führungskraft. (Quelle: http://www.gallup.de/183104/german-engagement-index.aspx)

Kennen Sie auch jemanden, den sie als „beratungsresistent“ bezeichnen würden? Das sind die Menschen, die so von sich selbst und ihren Urteilen überzeugt sind, dass sie komplett ausblenden, dass sie ohne die anderen gar nichts könnten. Sie haben die Augenhöhe verloren,- eine der Grundvoraussetzungen für eine gelingende Kommunikation. Manchen Berufsgruppen wird diese Betriebsblindheit regelrecht als Wahrzeichen des Berufsstandes zugeschrieben. Geben Sie sich doch einmal selbst die Antwort, wer da aus ihrer Sicht dazugehört. J

Dein Coach, dein wissender Spiegel

Mittlerweile ist der Begriff Coaching so inflationär, dass jeder aufgefordert ist, sich den jeweiligen Coach sehr genau anzuschauen. Methoden sind allgemein, Menschen nicht. Der Coach ist immer mehr als ein Spiegel. Er ist einen Schritt voraus, ohne „drüber“ zu stehen. Er ist eine Führungskraft in seinem eigenen Leben. Weil er das kann, kann er es weitergeben. Denn man kann immer nur geben, was man besitzt. Methodenwissen kann man haben, ohne es wirklich zu besitzen. Zertifikate sagen letztendlich etwas über die Rahmenbedingungen, aber nichts über die Verwirklichung. Herzenswissen, ihre Intuition, erzählt ihnen mehr, als äußere Faktensammlungen.

Auch Coaches haben Coaches

Ohne die anderen könnten wir gar nicht sein. Durch sie entwickeln wir erst ein gesundes Selbst-Gewahrsein. Darum haben Menschen in beratenden Funktionen von selbst das Verlangen, sich durch den anderen zu reflektieren. Ob durch kollegiales Feedback, Supervision oder Coaching. Wer sich ehrlich weiter entwickeln will, der will sich im Spiegel des anderen reflektieren. Dazu bedarf es einer Kritikfähigkeit und Kritisierbarkeit. Diese gedeiht dort umso besser, wo es eine echte Fehlerkultur gibt.

Ich kenne eine Oberstudienrätin, die daran verzweifelt, dass ihr Direktor zwar andauernd von Fehlerkultur spricht, darunter ab nur Ping-Pong versteht.

Ich glaube, wer den Wert und Mehrwert von Führungskräfte-Coaching nicht sehen kann, der gehört selbst zu den Resistenten und Renitenten, die alles alleine können wollen. Denen es genügt, dass die anderen funktionieren und das tun, wofür sie bezahlt werden.

Gerade habe ich ihnen das Wesen der Armut charakterisiert,- haben sie es bemerkt? Ich spreche nicht von Geld, sondern Vermögen.

Vertrauen sie ihrer Intuition

Ich orientiere mich an Stärken und Lösungen und verlasse mich auf meine Intuition, die sich in der Präsenz meiner Bewusstheit einstellt. Als Experte für konsequent stärkenorientierte Personalentwicklung teile ich mein Wissen gerne mit Ihnen. Nehmen sie doch einfach Kontakt zu mir auf, wenn Sie sich für meine Angebote interessieren.

Alles Große beginnt einfach!

Selbstbewusst den richtigen Beruf finden

Selbstbewusst den richtigen Beruf finden

Warum Du Dich aktiv um Dein Selbstbewusstsein kümmern solltest

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Menschen, die schon früh ein starkes Selbstbewusstsein aufgebaut haben, erfolgreicher durchs Leben gehen. Ein starkes Selbstbewusstsein wirkt sich aus auf die größere Zufriedenheit am Arbeitsplatz, auf die Gesundheit, und sogar auch auf die Höhe des Einkommens.

Nun kann man (Gott sei Dank) auf viele verschiedene Weisen (s)ein Selbstbewusstsein aufbauen,- ich möchte hier auf eine Möglichkeit hinweisen, die ich selbst mit tausenden von jungen Menschen in meinen Seminaren und Einzel-Coachings zum Thema Beruf und Berufung erfahren durfte.

Bewusstheit ist Dein Kapital Nr. 1

Es ist der Weg, sich seiner eigenen Talente und Stärken bewusst zu werden. Jeder Mensch „tickt“ anders und gerade diese unendliche Vielfalt macht das Leben ja so lebenswert, spannend, aufregend und manchmal auch herausfordernd. Da ist es gut, wenn man sich über seine eigenen Qualitäten, seiner ganz besonderen Potentiale Klarheit verschafft. Ein wenig Ordnung und Struktur in die Antworten bringt.

Ein hervorragendes Werkzeug (ich persönlich finde: das Beste!) dafür ist der StrengthsFinder 2.0, der „Stärkenfinder“ des amerikanischen Sozial- und Meinungsforschungsinstituts Gallup. Das ist ein Online-Check, kein Test, sondern lediglich 180 Fragen, die man intuitiv beantwortet, der weltweit bereits über 17.000.000! mal durchgeführt wurde und dessen Ergebnisse auf eine verblüffend einfache und dennoch tief- und weitreichende Weise die eigenen Verhaltensvorlieben, eben die eigenen Talente-Themen abbilden.

WOW!

Die Ergebnisse führen nahezu bei jedem Teilnehmer zu einem WOW-Effekt: Wow, das stimmt ja total mit dem überein, wie ich mich in meinem Alltag, in der Schule, im Studium, bei der Arbeit kenne. Und die vielfältigen Informationen und Handlungsvorschläge, die als Ergebnisse mitgeliefert werden, sind äußerst praktisch und lebensbezogen.

So früh wie möglich die eigenen Stärken erkennen

Wer seine eigenen Stärken kennt, der kann sich entspannen. Der kann aber auch jederzeit die Zügel wieder in eigene Hand nehmen und dem Leben die Spannung geben, die es eben braucht, um seine eigenen Ziele, zum Beispiel das richtige Studium oder die richtige Ausbildung zu finden,  zu erreichen.

Da kann man schon mal ein paar Euros in die Hand nehmen, denn der Wert einer Investition bemisst sich an dem Mehrwert, der daraus entspringt. Und ein Mensch, der in sich selbst investiert, kann sich sicher sein, dass er damit eine Ernte auf den Weg gebracht hat, die sich lohnt. Siehe einführende Worte.

Alles Große beginnt einfach

Mensch, erkenne Dich selbst. Diese Aufforderung ist ein starkes Programm. Denn man findet den größten Schatz, den es zu finden gibt: sich selbst!

Mein Angebot: als von Gallup zertifizierter StrengthsCoach helfe ich Dir gerne professionell bei Deinen Fragen weiter. Einfach freilassend und kostenlos Kontakt aufnehmen und mal Klarheit in Deine Fragen bringen. www.stärkenschmiede.de

Führung durch Stärken

Stärkenmanagement im Unternehmen

Der Weg, eine exzellente Führungskraft zu werden, beginnt mit einem umfassenden Verständnis der eigenen Stärken.

Wer sein Leben „in die eigene Hand nimmt“, der führt. Seit je her ist der Reiter, der es versteht, sein Pferd zu lenken, die Zügel fest in der Hand zu halten, das Sinnbild für einen Menschen, der sich von der Masse abhebt. Der die Richtung vorgibt. Wer führt, der führt! Eines der schönsten Kunstwerke diesbezüglich ist der Wagenlenker im Museum von Delphi.

Jeder Mensch ist ein Unternehmer

Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, ein Unternehmer zu sein. Seinen eigenen Lebenslauf zu gestalten und zu führen ist eine unternehmerische Qualität.

Immer noch werden wir dahingehend sozialisiert, an unseren Schwächen herum zu doktern oder einiges zu unternehmen, um diese zumindest zu verbergen. Wir sollten irgendwie eine „runde Persönlichkeit“ abgeben, die in möglichst vielen Disziplinen etwas zu sagen hat. Eben zu allem eine eigene Meinung kundtun kann. Dieser Anspruch führt jedoch lediglich zu gebildeten Dilettanten, zu Besserwisserei in der Mittelmäßigkeit, die mit dem Strom ins irgendwo nirgendwo dahintreibt. Daraus ist wohl auch die Vorstellung von der „eierlegenden Wollmichsau“ entstanden. Der ideale Mitarbeiter/Manager/Unternehmer, der eben alles kann. Der Übermensch. Schauen sie einmal nach, der wird in fast jeder Stellenausschreibung beschrieben und gefordert.

Stärken und Flow

Die weitaus bessere Haltung besteht darin, seine eigenen Stärken zu entdecken, diese zu pflegen, zu verfeinern und dann mit diesen herausragende Ergebnisse zu erbringen. Dann werden sie feststellen, dass genau dies auch noch mühelos geschieht. Effizienter, effektiver. Der Flow lächelt ihnen entgegen.

Harte Arbeit,- dann freut sich wer?

Kennen sie auch Menschen, die sich irgendetwas „in den Kopf gesetzt“ haben, das sie dann allen beweisen müssen, obwohl ihnen zur Zielerreichung eben jene Stärken fehlen, die das Ziel mühelos erreichbar machen würden?

So entstand wohl die unheilvolle Einseitigkeit einer Gesinnung, die nur eine einzige Melodie, bzw. einen einzigen Takt kennt: „Nur durch harte Arbeit kann man was erreichen“. Und so verbringen diese Menschen mit harter Arbeit ihr Leben und merken es gar nicht, wie sehr ihr Umfeld darunter leidet. Und wenn sie dann ihr Ziel erreicht haben sagen sie: „Siehst Du, der Erfolg gibt mir recht.“ Ich habe einmal bei  einem „erfolgreichen“ Unternehmer sein Credo gelesen: „Work hard, pray hard“. Hart beten, um ins geglaubte Paradies zu kommen! Was für eine arme Seele!

Authentisch sein heißt, die eigenen Stärken zu kennen

Nicht umsonst hat der Begriff der Authentizität in der Gegenwart einen so hohen Stellenwert. Denn nur wer sich selbst kennt, kann authentisch sein. Der Apell „Oh Mensch, erkenne Dich selbst“ ist unserer Kultur seit ihren Anfängen eingeprägt. Folgendes Zitat von Wesley Clark, ehemaliger Oberbefehlshaber der NATO, habe ich dazu gefunden:

„Ich habe noch keine erfolgreiche Führungskraft getroffen, die sich ihrer Talente nicht bewusst war und die nicht an ihrer Entfaltung arbeitete.“

Die Lust am „Erkenne dich selbst“

Selbsterkenntnis setzt die Freude, die Lust voraus, dafür etwas zu tun. Die eigene Selbstwahrnehmung zu erweitern. Fremdwahrnehmungen ernst zu nehmen und als Bereicherung zu empfinden. Daraus erwächst Selbstbewusstsein, das in sich selbst gegründet ist. Ein unerschütterlicher Selbstwert, frei von Arroganz und Selbstherrlichkeit. So entsteht das, was wir natürliche Autorität nennen.

In der Gegenwart gibt es erstaunlich viele Beispiele von Staatsführern, die genau das Gegenteil tun. Statt natürlicher Autorität, müssen sie autoritär auftreten, um die erreichte Macht zu „verewigen“. Dann klaffen Selbstbild und Fremdbild gehörig auseinander und es beginnen sich Abgründe aufzutun.

Mehr Selbstbewusstsein, mehr Geld

Es gibt Studien, die belegen, dass Menschen mit einem größeren Selbstbewusstsein auch ein höheres Einkommen erzielen. Und dieses Selbstbewusstsein gründet immer auch auf dem Wissen um die eigenen Talente und Stärken.

Ein Tipp von mir: Nutzen sie doch den StrengthsFinder 2.0 von Gallup, um eine erste, klare Standortbestimmung bezüglich ihrer Talente-Themen zu erhalten. Das Buch dazu „Entwickle Deine Stärken“ von Tom Rath kostet lediglich knapp 17 € und beinhaltet den Zugangscode zur Durchführung des Online-Checks zum Thema. Weltweit wurde dieser Check bereits mehr als 17.000.000-mal durchgeführt. Ich finde, es gibt nichts Besseres.

Wer nicht will, der sucht nach Gründen, wer handelt, nach Lösungen.

Warum ich ein Gallup® Stärken-Coach geworden bin

Ich liebe es, Menschen in ihre Kraft zu führen. Ihnen Wege zu sich selbst aufzuzeigen. Das bedeutet für mich Erfüllung und deswegen habe ich aus all meinen verschiedenen Berufen meine Berufung als Coach, Trainer und Berater geschmiedet. Wenn ich nach meinem biographischen Hintergrund gefragt werde, sage ich gerne, dass ich aus der künstlerisch-kreativ-pädagogisch-therapeutisch-psychologisch-wissenschaftlichen-Ecke komme.

Das kann ich sagen, weil ich Jahrgang 1960 bin und mittlerweile über gelebtes Wissen verfüge, dass man sich nicht kaufen oder mal eben kurz „zertifizieren“ lassen kann.  Um es in der Begrifflichkeit des StrengthsFinder® von Gallup® zu sagen: Meine Wissbegier, gepaart mit Intellekt und Vorstellungskraft bilden ein starkes Team, das antreibt, mich ständig neu zu erfinden und zu begreifen.

Deswegen habe ich auch so ziemlich alles an Persönlichkeits- und Eignungstests durchgeführt, was der Markt so hergibt. Entschieden mich zu spezialisieren habe ich mich vor nunmehr mehr als 12 Jahren für den StrengthsFinder® von dem renommierten Sozial- und Meinungsforschungsinstitut Gallup® aus den USA. Damals wurden nur ein paar wenige freie Trainer in einem Pilotprojekt von Gallup® zertifiziert. Mittlerweile hat Gallup® eine Coach-Ausbildung entwickelt, die allen Interessierten offensteht. (Infos dazu auf der Gallup-Homepage http://www.gallup.de/home.aspx?ref=logo oder bei mir). Eine wirklich profunde und exklusive Ausbildung.

Der StrengthsFinder® erfüllt alle Kriterien, die erfüllt werden müssen, um als wissenschaftlich zu gelten. Das ist als Qualitätskriterium wichtig. Für mich persönlich stehen jedoch noch andere Merkmale im Vordergrund, wie zum Beispiel Einfachheit und Tiefe, Aussagekraft und Alltagstauglichkeit. Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist ein wichtiger Faktor.

Wie kann man den StrengthsFinder® durchführen?

Jeder kann den StrengthsFinder® erwerben, entweder über den Kauf des dazu gehörenden aktuellen Bestsellers „Entwickle Deine Stärken“ von Tom Rath /Redline-Verlag (16,99 €), oder für 20 $ über die Homepage von Gallup®. Dann erhält man das Buch als E-Book gratis dazu (allerdings bisher nur auf Englisch) und seine ganz persönlichen Top 5 Talente-Themen als Ergebnis. Damit lässt sich bereits hervorragend arbeiten. Den weitreichendsten Einblick in die eigene Persönlichkeitsstruktur bietet allerdings das gesamte 34er-Profil. Hier werden alle 34 Talente-Themen in der jeweils ganz individuellen Ausprägung dargestellt. Zur Durchführung des online basierten Checks benötigt man 30-40 Minuten.

Was sind Talente?

Gallup® hat Talente definiert als „ein stets von selbst wiederkehrendes Denk- Gefühls- oder Verhaltensmuster, das produktiv angewendet werden kann.“ Die Talente können zu echten Stärken weiterentwickelt werden.

Wie entwickelt man Talente zu Stärken?

Um aus unterschiedlichen Talente-Themen echte Stärken zu entwickeln bedarf es Wissen, d.h. Erkennen. Daneben Können, das aus Anwendung und Erfahrung gewonnen wird, sowie Motivation, die intrinsisch ist, also von Innen kommt. Unschwer lässt sich darin das Kopf-Herz-Hand Modell für echtes Lernen erkennen.

Welchen Nutzen bietet die stärkenorientierte Personalentwicklung?

Gallup® hat in Studien nachgewiesen, dass in Unternehmen, die konsequent stärkenorientiert arbeiten, folgende Effekte messbar sind: (Quelle: Gallup Engagement Index 2016)

  • Menschen, die ihre Stärken jeden Tag nutzen,
    haben eine um 7,8 % höhere Produktivität
  • Teams, die Feedback zu ihren Stärken erhalten,
    haben eine um 8,9 % höhere Rentabilität.
  • … besteht eine DREIMAL so hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre Lebensqualität als hervorragend bewerten.
  • … besteht eine SECHSMAL so hohe Wahrscheinlichkeit,

dass sie eine emotionale Bindung zu ihrem Job aufbauen.

Wenn ich in meinen Workshops und Seminaren die Teilnehmer frage, wie es ihnen geht, wenn sie aus ihren Stärken heraus arbeiten können, weisen die Antworten immer in dieselbe Richtung:

Menschen, die in ihrer Stärkenzone arbeiten …

  • gehen gerne in die Arbeit
  • interagieren häufiger positiv als negativ mit Kollegen
  • pflegen einen besseren Umgang mit Kunden
  • erzählen ihren Freunden, dass sie für ein großartiges Unternehmen arbeiten
  • sind im täglichen Schnitt produktiver
  • haben positivere, kreativere und innovativere Momente

Wie ist der StrengthsFinder® von Gallup® aufgebaut?

Die StrengthsFinder® Talente- oder Signatur-Themen wurden aus Millionen von Interviews quer durch alle Branchen und Hierarchien als maßgebliche Qualitäten und Stärken von Menschen herausgefiltert. Insgesamt hat man sich für 34 Talente-Themen entschieden. Diese wurden dann nochmals in 4 verschiedene Dimensionen gegliedert: (Quelle: Gallup®, Ausbildungsmaterialien)

Das großartige an dieser Herangehensweise ist, dass alle 34 Talente-Themen zwar unterschiedlich, jedoch gleichwertig sind. Jedes Talent ist ein Rohdiamant, der zu einer echten Stärke weitergeschliffen werden kann. Natürlich sind die Übergänge fließend. Jeder Teilnehmer wird aufgerufen, sich mit seinem Profil zu beschäftigen und es auf Stimmigkeit oder Unstimmigkeit zu überprüfen. Es sind ja alles Qualitäten, über die grundsätzlich jeder Mensch verfügt. Hier geht es um die Vorlieben und Präferenzen, also bevorzugte Verhaltensweisen- oder Muster. Unsere bevorzugten Verhaltensweisen sind solche, die uns am effektivsten und effizientesten zu unseren Zielen führen. Es ist die Art und Weise, wie wir leicht und nahezu perfekt Ziele erreichen.

Niemand braucht Angst vor den Ergebnissen zu haben

Manchmal denken Menschen, die vielleicht zum ersten Mal einen Persönlichkeitscheck durchführen (oder nur Klamauk-Tests aus Zeitschriften kennen oder unwissenschaftliche, meist kostenlose Checks), dieser würde als Ergebnis herausfiltern, dass sie eventuell im falschen Beruf gelandet sind. Oder es gäbe da Ergebnisse, die man besser vor anderen verbergen sollte.

Dem ist beim StrengthsFinder® nicht so. Das Ergebnis ist immer positiv. Es gibt keine besseren oder schlechteren Talente. Es gibt keine besseren oder schlechteren Kombinationen. Sie können mit ein und demselben Ergebnis Handwerker werden oder Vorstandsvorsitzender. Wesentlich ist, dass es Ihnen in Ihrer beruflichen Rolle, die sie eben ausüben, die Möglichkeit haben, ihre ganz persönlichen und dominanten Verhaltensvorlieben einzubringen, auszuleben und zu echten Stärken weiter entwickeln zu können.

Aim it, name it, claim it,- wie es im amerikanischen kurz und prägnant ausgedrückt wird.

Die Wahrscheinlichkeit, einem Menschen zu begegnen, der dieselben Top 5 Talente in der gleichen Reihenfolge hat, liegt bei 1 zu ca. 33.000000 (Millionen!)

Kostbares Erfahrungswissen mit dem StrengthsFinder®

Mittlerweile habe ich tausende von StrengthsFinder-Profilen mit Teilnehmern besprechen und interpretieren dürfen und werde immer wieder darin bestätigt und auch in Staunen versetzt, wie passgenau, treffsicher und positiv die Ergebnisse für jeden Einzelnen ausfallen.

Die im sogenannten Dashboard, dem Ergebniscenter von Gallup zum StrengthsFinder® zur Verfügung gestellten Unterlagen zum Ergebnis sind von enormer Qualität und Vielfalt. Es reicht von der einfachen Aufzählung, einer Matrix bis hin zu ausgefeilten Maßnahme-Plänen und personalisierten Interpretationen. Der StrengthsFinder® kann in vielen verschiedenen Sprachen durchgeführt werden, was gerade für Menschen mit Migrationshintergrund erleichternd ist. Auch eine kostenlose App steht zur Verfügung.

Zeit ist ein kostbares Gut

Immer wieder gerne führe ich den Strengthsfinder mit Paaren durch. Geschäftsführer, Inhaber, Selbständige und Führungskräfte haben meist ein gemeinsames „Problem“: Der Tag hat nur 24 Stunden! Ohne von der echten Problematik, die damit einhergehen kann, verniedlichend ablenken zu wollen, so ist es doch gerade für Paare, sie sich oft schon Jahre oder Jahrzehnte kennen immer wieder eine Offenbarung, wenn Sie sich im Spiegel ihrer Verhaltensvorlieben nochmals neu „entdecken“ können. Warum die kostbare Zeit im Coaching nicht gemeinsam mit dem Partner teilen und ihn so teilhaben lassen?

Stärkenorientierung, Kommunikationskultur, Konfliktkultur 

Der teuerste Posten in einem Unternehmen sind nicht die Mitarbeiter!

Es sind die Mitarbeiter, welche Konflikte haben. Ganz egal ob mit sich selbst oder mit anderen.

Und hier ist eine konsequent stärkenorientierte Personalentwicklung Gold wert. Wenn Mitarbeiter oder Teams in die gegenseitige Wahrnehmung ihrer Stärken geführt werden, dann ändert sich schlagartig auch die Kommunikationskultur und damit einhergehend die Konfliktkultur. Denn jeder versteht unmittelbar:

Genau wie ich, will der andere ins seine Stärken gehen!

Er macht dies nur auf seine präferierte Weise, wie sie im StrengthsFinder® dargestellt wird. Sie ahnen, welch ungeheures Potential sich hier erschließen lässt.

Ich liebe es, Menschen über den Erkenntnisprozess zu sich selbst zu führen. Und dann landet man immer bei den Stärken und auch deren Schattenseiten. Doch dies ist ein dann ein anderes, weiterführendes Thema.

Natürlich stehe ich ihnen jederzeit gerne für Ihre Fragen zur Verfügung.

Recruiting durch Stärkenmanagement

stärkenmanagement

Kennen Sie die Stärken Ihrer Mitarbeiter?

Gute Mitarbeiter zu finden wird immer schwieriger. Dass ist der allgemeine Tenor, der unter anderem gerne mit der demographischen Entwicklung der Gesellschaft und den Besonderheiten der nachrückenden Generationen begründet wird. Ich möchte an dieser Stelle nicht so sehr auf das Problem eingehen, sondern auf die Lösungen blicken.

Bereits die Aussage „Es ist schwer, gute Mitarbeiter zu finden“ wird als Selffullfilling-Prophecy keine guten Dienste leisten. Und was heißt denn eigentlich „gute Mitarbeiter“?

Ist das eigentlich nur eine unschuldige Floskel für die eierlegende Wollmilchsau, die man tatsächlich doch gerne hätte. (Die mehr technische Umsetzung ist ja bereits mit dem Roboter gelungen).

Wir suchen die zweitbesten Mitarbeiter!

Kennen sie noch die Werbung, in der jemand im Lokal sagt: „Bringen sie uns bitte das zweitbeste Essen“? Würden sie das bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern genau so sehen? Wohl kaum. Es sei denn, sie müssten froh sein, dass überhaupt jemand sich für ihr Angebot interessiert. Dann befinden sie sich aber in einer Notsituation. Wie konnte es so weit kommen?

Andererseits,- warum eigentlich nicht! Wer als Überflieger kommt, wird garantiert irgendwann weiterfliegen wollen. Oder verliert als Überflieger die Bodenhaftung, den Kontakt zur Basis.

Ist nicht der Mittelstand die tragende Säule und breite Basis der deutschen Wirtschaft? Mittelstand ist nicht Mittelmaß. Es ist sehr schade, dass das „Maß der Mitte“ so unflätig und abwertend als „Mittelmaß“ abgewertet wird. „Das sichere Mittelfeld“ klingt hingegen schon wieder versöhnlicher.

Wer seine eigene Mitte verliert, der gerät ins Ungleichgewicht. Wer sich nicht wieder zurück in seine Mitte bewegen kann, der wird krank. Krankheit ist ein Ungleichgewicht der Funktionen, die eigentlich harmonisch zusammenspielen sollten. Ein aus der Mitte herausgefallen sein.

Warum also immer mit dem wertenden Blick „nur die Besten“ auf Mitarbeitersuche gehen?

Warum nicht einmal so formulieren: „Wir interessieren uns für Mitarbeiter, die im Gleichgewicht sind. Die in der Lage sind, immer wieder ihr Gleichgewicht zu finden. Solche, die mit sich im Reinen sind, weil sie ihre Stärken kennen und ihre Schwächen gut managen können.

Recruiting durch Stärkenmanagement, lebt auch davon, dass das Unternehmen seine eigenen Stärken kennt. Ist es das Produkt, der Standort, die Vision, die Geschäftsform, die Weitsicht des Managements, die momentane Weltlage, die Strukturen, die Mitarbeiter,- also eine hervorragende Personalentwicklung. Wie sieht es mit der Kommunikationskultur aus? Der Konflikt- und Fehlerkultur?

Auf dem Papier kann vieles stehen,- der einzelne Mitarbeiter schaut direkt danach, ob die Worte und Ideen auch vorbildlich gelebt werden. Kurz gesagt: lebt die Chefetage das, was sie weiter unten einfordert?

Es wurde von dem Sozial- und Meinungsforschungsinstitut Gallup hinlänglich erforscht und validiert, das Mitarbeit, die in ihrer Stärkenzone arbeiten können, emotional hochgebundene Mitarbeiter sind. Genau diese Einstellung und Haltung muss von den Vorgesetzten ausreichen gewürdigt und belohnt werden.

Man sollte sich davor hüten, emotional hochgebunden Mitarbeiter als große Selbstverständlichkeit zu betrachten,- oder diese Haltung sogar einfordern zu wollen. Sozusagen als Bringschuld dafür, dass du bei uns arbeiten darfst….

Dankbarkeit kann nicht delegiert werden. „Der sollte dankbar sein, dass er bei uns arbeiten darf,- dass er überhaupt Arbeit hat! Solch eine Haltung ist arrogant, zynisch und kontraproduktiv.

Manche Menschen haben ein „Händchen“ für die Wahrnehmung und Einschätzung des Gegenübers. Damit meint man meist eine bestimmte Fachkompetenz gepaart mit Intuition und Lebenserfahrung. Braucht man mehr, um Mitarbeiter einzustellen?

„Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck!“ Bestimmt kennen sie diesen Spruch,- er ist an Einfalt kaum zu überbieten. Natürlich ist im Anfang das Ende immer auch schon verborgen. In der kleinen Eichel die große Eiche.

Der Spruch geht davon aus, als wäre das erste Urteil, das jemand über jemanden fällt quasi unfehlbar. Doch begegnen wir uns in jedem Urteil immer auch selber. Denn man erkennt nur, was man (bereits) kennt. Und wer sich selbst nicht kennt, oder bestimmte Qualitäten selbst gar nicht hat,- oder unbewusste, unterbewusste eigene Problem oder Vorwegannahmen mit sich herumträgt (und wir alle tun dieses), der kann zwar glauben, dass er vom anderen spricht,- doch das ist eine grandiose Täuschung. Ich erzähle ihnen einmal eine wahre Begebenheit als kleine Geschichte.

Die Phönix-Fantasien

Ein kulturhistorisch und psychologisch ziemlich gebildeter Mann, so um die 50, hatte als externer Trainer ein Bewerbungsgespräch für ein Projekt bei einem der großen Premium-Autohersteller und trifft dort auf eine junge Personalerin, knapp 30 Jahre. Mit zum Setting gehört noch der Umstand, dass eine junge Trainee bei diesem Gespräch von der Personalerin noch geschult werden sollte,- „so macht man das bei uns“. Wissen sie was sein Pokerface ist? Kennen sie das, wenn jemand eine kompletten Fragebogen auswendig gelernt hat und dann die Fragen abarbeitet, egal wer da sitzt oder nicht sitzt? Es gibt keine persönliche Ebene der Begegnung, sondern nur ein fachlich-korrekte.

Im Verlauf des Gesprächs benutzte unsere Mann die Metapher vom „Phönix aus der Asche“,- in seinem Bewusstsein ein Urbild für die Kraft der Verwandlung und Erneuerung. Also ganz und gar positiv belegt. Bei seinem Gegenüber kam offensichtlich folgendes an: Da erzählt jemand eine komische Geschichte von einem komischen Phönix. Das war doch irgendein fauler Zauber aus irgendeiner Harry Potter Fantasy-Kiste. Jedenfalls muss es rückblickend genauso so (oder ähnlich) angekommen sein, denn in der späteren Begründung der abgelehnten Bewerbung, wurde genau diese Phönix-Metapher als Begründung angeführt.

So kann es gehen, wenn objektive Verfahren als Ersatz für fehlende Lebenserfahrung und Angst vor der eigenen Intuition gepaart mit Angst davor, einen Fehler zu begehen einen Tango tanzen sollen.

Vergleichen wir mal Stärkenmanagement mit einer Geschichte

Als Berater hat man die Ehre, die unglaublichsten Phönix-aus-der-Asche-Geschichten hören zu dürfen.

Recruiting durch Stärkenmanagement erfordert an den zentralen Stellen der Mitarbeitergewinnung Menschen, die ihre Fachkompetenz mit Intuition verschmelzen können. Das setzt Freude an Selbsterkenntnis voraus. Das setzt einen liebevoll-suchenden Blick für und in die Persönlichkeitsstruktur des Gegenübers voraus. Denn aus einem kleinen, scheinbar hässlichen Entlein ist schon oft ein junger weißer Schwan hervorgegangen. Wenn man denn etwas von Metamorphosekräften,- sprich Potentialentwicklung versteht.

Kennen sie die Tatsache, dass der erste Harry Potter Roman von diversen Verlagen abgelehnt wurde. Kein Potential drin. Keine Umsatzstärke. Nicht die allererste Wahl. Nur ein zweitbester Roman.

Es ist ein bekanntes und auch wissenschaftlich sehr gut untersuchtes Phänomen, dass die innere Haltung, z.B. des Lehrers gegenüber dem Schüler, enorme Auswirkungen auf dessen Leistung und persönliche Entwicklung hat.

Ersetzen sie einfach „Lehrer“ durch „Personaler“ und „Schüler“ durch „Mitarbeiter“. Ergänzen und vervollständigen sie das Ganze mit Führungskraft, Chefin oder Management.

Recruiting durch Stärkenmanagement ist vor allem anderen eine innere Haltung. Und die will genährt werden. Konkrete Nahrung durch konkrete Menschen.

 

Stärken im Unternehmen nachhaltig einsetzen

Wenn sie Kinder haben, dann wird eine Überschrift „Was Kinder stark macht“ sie vermutlich sehr interessieren, erst recht, wenn sie sozusagen noch „Neuling“ sind, sprich die Kinder klein sind und sie erst noch Erfahrungswerte sammeln müssen. Erinnern sie sich doch bitte einmal zurück an Ihre eigenen Schulzeit. Hatte sie da eigentlich nur Lehrer, die sie mit der inneren Haltung „Was meine Schüler stark macht“ unterrichtet haben? Vielleicht den ein oder anderen, der ihnen dann als Ihr Lieblingslehrer auf ewig in Erinnerung bleibt. Und als sie dann ihre erste Arbeitsstelle angetreten haben, wurden sie da vor allem zu einem bestimmten Zweck eingestellt, nämlich das zu können, als Fachkompetenz zu haben, für die Arbeit, die zu tun sie auserwählt wurden.

Ein doppelter Segen,- oder etwas technischer „Gewinn“, wenn es noch immer so ist. Sie können ihre Stärken voll entfalten und das Unternehmen hat einen starken Mitarbeiter. Jeden Tag aufs Neue. Jahr für Jahr. Ist das so?

Haben Sie jeden Tag die Möglichkeit, aus Ihren Stärken heraus zu arbeiten?

Können Sie diese Frage für sich positiv beantworten? Lassen sie den Blick auch einmal auf ihre anderen Kollegen oder Mitarbeiter schweifen. Wieviel von denen haben täglich die Gelegenheit, in ihrem Stärkenmodus zu arbeiten?

In dem jährlich von Gallup weltweit durchgeführten Engagement Index sagen in Deutschland 15% der Befragten, dass Sie eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen haben. Das große Mittelfeld von 70% macht Arbeit im Durchschnitt und sogar 15% haben keine emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen oder befinden sich sogar im Zustand der inneren Kündigung.

Ich gratuliere Ihnen, wenn sie sich im oberen Feld wiederfinden und das auch für ihr ganzes Unternehmen gilt. So soll es ja auch sein. Das beste Mittel, um emotional hoch gebundene Mitarbeiter zu haben, ist eine konsequent stärkenorientierte Personalentwicklung. Denn Menschen, die in ihrer Stärkenzone arbeiten können, sind im Schnitt produktiver, kreativer, engagierter, gesünder und positiv gestimmt.

In der Regel begnügen sich Unternehmen leider nur zu oft damit, Mitarbeiter aus dem Kompetenzbereich zu entwickeln. Dann packt man da noch ein paar Soft-Skills mit hinein. Als ob dies alles trainierbare Fähigkeiten wären.

Kompetenzmanagement plus Talentmanagement

Erweitern Sie doch einfach die Basis und damit die Wirksamkeit um den Bereich der Talente-Themen. Das sind die Verhaltensvorlieben, Verhaltensweisen und auch Verhaltensmuster, die sie im Verlauf Ihres Lebens herausgebildet haben und die nun neuronal so verankert sind, dass sie spontan darauf zurückgreifen,- egal ob beruflich oder privat und auch egal, um welche Aufgaben es sich handelt. Weil es ihre ganz spezifische, individuelle Art und Weise ist, wie sie ihre Ziele erfolgreich erreichen.

Der StrengthsFinder 2.0 bringt Ihre Talente ins Licht

Das große und renommierte Sozial- und Meinungsforschungsinstitut Gallup hat, basierend auf über 40-jähriger Forschung hierzu den wissenschaftlich fundierten und online basierten Check Strengthsfinder 2.0 entwickelt, der 34 Talente-Themen benennt und in ihrer ganz persönlichen Reihenfolge abbildet.

Die Ergebnisse sind so überzeugend und oftmals sogar eine solche Offenbarung, dass schon mancher Teilnehmer im Coaching Tränen der Erleichterung erlebt hat. Gerade bei Menschen, die zum ersten Mal mit Persönlichkeitsprofilen arbeiten dürfen.

„Alleswisser“, die schon vorher und sowieso immer alles besser wissen, bleiben davon unberührt.  Was kann es denn schöneres für einen Berater geben, als „beratungsresistente Alphatiere“ herauszufordern?

Personalentwicklung auf der Grundlage eines Stärkenmanagements erweitert das gesamte Feld, dass echten Stärken zugrunde liegt um eine breitere, sprich tragfähigere Basis.

In meinen Coachings und Seminaren benutze ich oft den Begriff der „einfachen Wahrheiten“. Eine solche ist zum Beispiel: „Wenn das Beste in mir angesprochen wird, dann antwortet auch das Beste in mir.“ Von dieser Einsicht ist es nur noch ein kleiner Schritt, um zu verstehen, dass genauso gilt: „Wenn das Beste im anderen angesprochen wird, dann antwortet auch das Beste in ihm.“

Nur wer seine eigene innere Struktur kennt und wertschätzt, kann diese Haltung vorbildlich für sich und andere leben. Und wenn viele, vielleicht sogar alle Mitarbeiter im Team, im Unternehmen von dieser Haltung durchdrungen sind, dann, ja dann…. Kosten Sie ihre Gedanken und Gefühle für einen Moment.

Stärkenmanagement im Unternehmen braucht Vorbilder. Selbstverständlich gilt auch hier, dass, je höher ein Vorbild in der Hierarchie steht, desto wirksamer das Ganze.

Und natürlich umgekehrt! Wenn der Chef, die Führungskraft meint, die anderen hätten‘s mal nötig, dann ist das alles natürlich kontraproduktiv.

Wer kein Vertrauen in seine eigenen Stärken hat, der hat auch kein Vertrauen ins Leben. Jeder erste Lernschritt beginnt mit dem Entdecken. Entdecken der eigenen Stärken und derjenigen der anderen ist ein Erfolgsfaktor, den sie aktivieren können,- oder auch nicht. Ich kann ihnen dazu wunderbare Erfolgsgeschichten erzählen.

Wie finde ich den richtigen Beruf?

Auf die zentrale Frage, wie ich den richtigen Beruf finde, gibt es eine einfache Antwort: Finde den Beruf, der Dir Freude macht! Dein Beruf soll Dir Freude bereiten, die Arbeit soll Dir Spaß machen.

Dies ist der erste und wichtigste große Schlüssel, um Deinem Ziel, den richtigen Beruf zu finden, näher zu kommen. In meinen Coachings und Seminaren zum Thema Berufsfindung ist dies die erste Prämisse, der jeder Teilnehmer zustimmt. Konfuzius, der große chinesische Weisheitslehrer hat dies bereits vor 2500 Jahren so formuliert, genauso so wie Steve Jobs bei seiner berühmten Stanford-Rede vor Studenten.

Dann gibt es natürlich noch weitere, sehr individuelle Bedürfnisse, die diesen ersten Ausgangspunkt weiter modifizieren und differenzieren. Eben zu Deiner ganz eigenen, zutiefst individuellen Angelegenheit werden lassen.

Ich will hier einige Aspekte für Dich anführen, damit Du ein wenig Klarheit und Struktur in die Fülle der

It is your Life

Möglichkeiten bringen kannst.

Die einfache Unterscheidung zwischen „äußeren“ und „inneren“ Faktoren ist eine bewährte Methode, um den Antworten auf die Frage, wie Du den richtigen Beruf findest, auf die Spur zu helfen.

Zu den mehr äußeren Faktoren zählen solche Aspekte wie Wohnort bzw. Heimatnähe. Willst Du,- oder musst Du während Deiner Ausbildung oder Studiums bei deinen Eltern wohnen bleiben? Und nach erfolgreichem Abschluss ebenso in der Nähe eine Anstellung finden?

Manche Menschen erleben ein starkes Heimatgefühl, fühlen sich ihrem vertrauten Lebenskreis stark verbunden und wollen diesen keinesfalls verlassen. Andere hingegen können den Tag kaum erwarten, an dem sie ihr „Kaff“ oder die Enge der Familie verlassen können. Die meisten freuen sich aber, endlich die Welt außerhalb der vertrauten Lebenskreise entdecken zu können, in dem Bewusstsein, dass sie jederzeit einen Ort haben, an dem sie wieder herzlich willkommen sind.

Eine andere äußere Ressource bei der Berufswahl ist natürlich auch Geld. Reicht es aus, um ein eigenständiges Leben zu führen? Kostet das Studium, die Ausbildung sogar Geld? Wieviel Bafög wirst du erhalten? Wie hoch ist Dein Lehrlingsgehalt? Gibt es Unterstützung von Zuhause? Verträgt Dein Studium einen Nebenjob? Und ganz wichtig zu bedenken ist, dass es für alle Anträge Fristen gibt. Das kann ganz schön nervig sein und an dieser Stelle „verpeilt“ zu sein, kostet richtig viel…. Nerven, Zeit und auch Geld.

Ich empfehle Dir, dass alles schriftlich aufzulisten, gerade auch, wenn Du eigentlich sonst kein „Listentyp“ bist. Oder erledige dies auf Deinem Smartphone oder Laptop gleich digital. Es ist von Vorteil, die gesammelten Antworten und Links von Zeit zu Zeit mal zu überfliegen und sich daran zu inspirieren. Je besser Du Deine Grundlagen pflegst, umso tragfähiger ist nachher Deine Entscheidung für den richtigen Beruf. „Deinen“ richtigen Beruf!

Zu den mehr inneren Gesichtspunkten der Berufsfindung findest Du, wenn du auf die Schnittmenge, also die Übereinstimmungen und Synergien aus folgenden Bereichen Deiner Persönlichkeit schaust:

  • Deine ureigenen Interessen und besonderen Begabungen
  • Deine bisher erworbenen Fähigkeiten und solche, die du gerne erreichen willst
  • Deine momentan wichtigsten Werte und Lebensträume
  • Deine Talente-Themen, also die Art und Weise, wie Du Deine Ziele erfolgreich erreichst

 

Deine Interessen und Begabungen kennst du natürlich bereits. Sie spiegeln sich meist schon in Deinen Lieblingsfächern und Deinen Hobbies. Was genau gefällt dir daran? Was ist das Faszinierende?

Du wirst feststellen, dass „es fällt mir leicht und ich habe Spaß daran, es macht mir Freude“ vermutlich Deine spontanen ersten Gedanken sind,- siehe den „ersten großen Schlüssel“ vom Anfang meiner Ausführungen. Hast Du Lust genau mit diesen Themen weiter zu lernen? Kannst du dabei auf Deine Art kreativ sein? Wie wichtig ist der Körper für Dich?

Der Übergang zu Deinen Fähigkeiten ist meist nahtlos und fließend. Deine Energie fließt mühelos hin und her.

Denke auch einmal über Deine Visionen von Deinem Leben nach. Hast Du Lebensträume? Inwieweit sind das wirklich Deine ur-eigenen Träume und inwieweit orientierst Du Dich dabei an den Erwartungen anderer, z.B. der Eltern, Freunde oder der Gesellschaft?

Es gibt Lebensträume, die sind ganz praktisch und zeitlich nah, wie zum Beispiel ein bestimmter Schnitt im Abschlusszeugnis, ein soziales oder ökologisches Jahr, Work and Travel, Au-pair, auf eigene Faust oder mit Freunden einfach mal losziehen. Andere Lebensträume sind groß und mächtig. Irgendwann einmal den Nobelpreis bekommen, etwas erfinden, eine Spur in der Welt hinterlassen, ein Werk schaffen. Eine eigene Firma gründen oder eine übernehmen. Und natürlich die Klassiker: Familie, Wohlstand/Karriere, Gesundheit, Reisen.

Eine besonders tiefgründige und weiterführende Methode, Deine Verhaltensvorlieben zu entdecken bietet Dir der (allerdings kostenpflichtige) Online-Check Strengthsfinder 2.0 von Gallup. Er wurde weltweit bisher mehr als 14.000.000-mal durchgeführt und ich finde, er ist zum Thema Talente das Beste, was der Markt zu bieten hat. Als zertifizierter Gallup StrengthsCoach© und nach der Besprechung von weit über 5000 Profilen kann ich das ziemlich gut beurteilen. Welche Verhaltensvorlieben zeichnen Dich aus und machen Dich erfolgreich? Der Strengthsfinder 2.0 von Gallup gibt Dir darauf weitreichende Antworten.

In unserer sehr komplexen, dynamischen und globalisierten Arbeitswelt,- allein in Deutschland haben wir mehr als 18.000! Studien- und Ausbildungsberufe, ist es für nahezu alle Schulabgänger ganz schön schwierig, den richtigen Beruf zu finden. Gottseidank sind aber auch die Angebote und Hilfestellungen sehr vielfältig. Ich biete Dir eine bewährte und einzigartige Methode an, wie Du Ordnung, Struktur und Überblick in die vielen Perspektiven bringst und daraus Deine eigenen, passenden nächsten Schritte ableitest. Das ist es, was ich als Coach, Trainer und Berater so sehr liebe.

Wie findest du also den richtigen Beruf? Finde den Beruf, der Dir Freude macht und schenke Dir, wenn Du möchtest, eine professionelle Begleitung, die ich dir gerne anbiete.

Stillstand durch unklare Rollenverteilung

Stillstand!

Was kann es schöneres geben!

Der Druck geht raus, das Tempo entschleunigt sich. Alles kommt zur Ruhe. Die Räder des beruflichen Wahnsinns stehen still.

Was sind die Ursachen des Stillstands? Kommen diese von Außen oder von Innen? Oder ist genau das unklar?

Im Beruf sorgt Stillstand für eine neue Rollenverteilung. Die Rolle, die ich bisher ausgefüllt habe, ist in Frage gestellt. So viel ist klar. Vielleicht gibt es sie sogar nicht mehr.

Doch worin bestanden die Unklarheiten? War es der zeitliche Rahmen? Die Unkenntnis der genauen Ziele? Lag es an den Ressourcen Material, Maschine, Geld und Menschen?

Oder bestand die Unklarheit in der eigenen Selbstwahrnehmung und Fehleinschätzung, z. B. der eigenen körperlichen Belastbarkeit. Oder der eigenen Kommunikationsfähigkeit. Betriebsblindheit, Beratungsresistenz und Selbstüberschätzung sind Attribute, die unschön klingen und noch unschöner wirken, sollten wir diese von anderen zu hören bekommen. Oh Mensch, erkenne dich selbst!

Sind die Unklarheiten im Außen Spiegelbild meiner eigenen, inneren Unklarheit?

Wenn meine Rolle im Leben durch Unklarheiten zum Stillstand gezwungen wird, freut sich auf jeden Fall der eigene Körper. Er sieht die Chance zur Regeneration. Gerade in diesen Tagen wurde in der Presse thematisiert, dass der Stilstand in der ägyptischen Tourismusbranche zu einer deutlichen Regeneration der Riffe und der Fauna geführt haben. Die Natur hat ihre Chancen ergriffen.

Aber auch die Seele wittert ihre Chance. Sie darf sich neu besinnen und freut sich, denn Klarheit im Denken und Fühlen führt auch zu einer neuen Klarheit im Handeln. Eine neue Orientierung sorgt für eine neue Bewegung und damit einer Vielzahl an Optionen in meinem Leben. Eine neue, bessere Dynamik ist entstanden. Denn Orientierung, die aus Klarheit resultiert, beinhaltet alles, was als Wegzehrung benötigt wird. Einzig unsere Angst vor Veränderung kann diesen Prozess unterlaufen.

 

Stillstand! Was kann es Übleres geben! Der Alptraum unternehmerischen Denkens und Handelns. Was, wenn die Ziele noch nicht erreicht wurden? Was, wenn der Stillstand Chaos und Verlust an vielen Stellen gleichzeitig nach sich zieht?

Dieser Stillstand definiert ganz klar die Rollen: Täter und Opfer. Schuldig und unschuldig.

Es mögen äußere, unglückliche Umstände sein, Naturkatastrophen von solchem Ausmaß, dass die Karten im Spiel des Lebens von einem Moment auf den anderen global neu gemischt werden. Oder andere Umwälzungen, politische Systeme die stürzen,- kurzum, die Liste der Ereignisse, die sich global auswirken ist länger geworden, das Tempo hat sich erhöht. Und immer bin ich dann das Opfer der Umstände. Schicksalsschläge! Wie kann das sein? Wo ist Gott?

Noch schlimmer als Naturkatastrophen oder Schicksalsschläge als Gründe für Stillstand werden von uns allerdings solche betrachtet, die auf die Unfähigkeit von Menschen zurückgeführt werden. Am schlimmsten sind solche aus unserem unmittelbaren Umkreis: Partner, Familie, Chefs, Vorgesetzte, Mitarbeiter. Kunden, Lieferanten, Dienstleister. Kurzum: alle Anderen!

Andere Menschen erfüllen ihre berufliche Rolle nur unvollkommen. Sie sind defizitär. Sie sind Gründe für Stillstand, die schwer zu ertragen sind. Ihre Unklarheit wird als Ausdruck ihrer eigenen Verworrenheit angesehen.

Aber egal ob Mitarbeiter, Vorgesetzte oder Chefs,- alle beklagen als ihren größten Feind die Unklarheit. In den Zielen, in den Rollen, in der Verbindlichkeit, egal wo auch immer. Mangelnde Klarheit ist der Teufel.

Jede Rolle definiert Zuständigkeiten, so wie jede Zuständigkeit nach den entsprechenden Kompetenzen verlangt.

Jede Rolle verlangt aber auch nach Zielen, denn diese geben uns Richtung und Orientierung. Und zwar nach solchen Zielen, die motivierend wirken. Natürlich ist das Individuum hier Maßstab. Was den einen motiviert, antreibt und beglückt, lässt den anderen frustriert, enttäuscht oder vor Angst gelähmt zurück.

Wie gut, dass es Menschenkenner gibt. (Und diese auch genau da zu finden sind, wo man sie benötigt: in der Personalentwicklung).

Wie gut, dass wir uns für unsere beruflichen Rollen mitsamt deren Zielen, Zuständigkeiten und Kompetenzen selbst entscheiden können. Und zwar jederzeit. Das wird auch nicht dadurch entkräftet, dass wir uns gelegentlich selbst in einen Kokon von Abhängigkeiten, in unseren privaten genauso wie in unseren beruflichen Rollen eingesponnen haben, so dass wir Mühe haben, nachzuvollziehen, wie das alles so hat kommen können. Opfer der eigenen Umstände bzw. Zustände. Nobody is perfect.

Wenn unsere Handlungsspielräume sprich Freiheiten sich auf ein Minimum reduziert haben, ist es umso dringender, uns wieder etwas Luft zu verschaffen. Tempo und Druck heraus zu nehmen. Den Radius unserer Freiheiten wieder zu erweitern.

Urlaub ist die bekannteste, vielleicht auch die verkannteste Form von Stillstand für unsere berufliche Rolle. Spätestens wenn wir wieder dorthin zurückkehren, wird sich zeigen, ob wir aus dem „Stillstand der Arbeit“ genügend Eindrücke, Ressourcen, Kräfte, Inspiration und Lebensfreude gezogen haben, um den Fokus wieder auf den Beruf zu legen.

Die Vorfreude darauf ist immer dann besonders stark und tragfähig, wenn wir Klarheit haben über das, was uns dann erwartet. Es mag dabei viele unbekannte Größen geben, manche Unwägbarkeiten, zum Beispiel bei einem Neubeginn, einer neuen Position, doch wenn wir die Rolle kennen, die wir dabei „spielen“ dürfen und wollen, dann ist das genau der tragfähige Grund, den wir als das Minimum benötigen, um Erfolg mit Erfüllung zu verknüpfen.

Klarheit unserer eigenen Rolle im Beruf zeitigt ein starkes Selbstverständnis und Selbstbewusstsein, dass uns meisterhaft mit der wechselnden Dynamik unseres Arbeitsalltages umgehen lässt. Unklarheit wirkt demotivierend, drosselt das richtige Tempo und führt zu einer Art von Stillstand, den niemand gewollt hat.

Gott sei Dank haben wir immer uns!

Stärkenmanagement im Unternehmen

Wie kann ich mein Unternehmen ausrichten?

Das Management von Stärken sollte eigentlich für jedes Unternehmen das natürlichste und selbstverständlichste der Welt sein. Frage ich Teilnehmer meiner Seminare „Wie geht es Ihnen, wenn sie aus ihren Stärken heraus arbeiten können?“, dann folgen die Antworten spontan. „Mir geht es dann gut, besser, dann fühle ich mich wohl, dann weiß ich, dass ich’s kann, ich bin sicher in meinem Tun, etc..“

Auf die Frage „Wie kommen die Arbeitsergebnisse zustande, wenn sie ihre Stärken einsetzen können?“ folgt: „Ganz klar schneller, effizienter, effektiver, mit Überzeugungskraft“ und vieles mehr.

Eigentlich gibt es für Unternehmen nur gute Gründe, dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter aus ihren Stärken heraus arbeiten können und deswegen ein Stärkenmanagement implementieren.

Doch wie gelangt man eigentlich in seine Stärken?

Echte Stärken resultieren einerseits aus Wissen, welches dann durch Übung und Anwendung zu echten Fähigkeiten weiter entwickelt wird. Dies findet meist zu Beginn des beruflichen Lebens während Ausbildung oder Studium statt, später durch permanente Fortbildung und Schulung. Zu den mehr inneren Faktoren gehören die Motivation (zunächst egal, ob extrinsisch oder intrinsisch) und,- ganz wesentlich,- unsere Talente-Themen, d.h. die Art und Weise, wie wir es aufgrund unserer Prägungen und Anlagen präferieren, Ziele zu erreichen. Mit anderen Worten: unsere Verhaltensmuster, Verhaltensvorlieben und Verhaltensweisen.

Selbstverständlich sind diese vier Qualitäten alle dynamisch miteinander verknüpft und gehen fließend ineinander über. Kleine Schwankungen an der ein oder anderen Stelle gehören in das Kapitel „Tagesform“ und sind sehr menschlich. Fehlt jedoch eine der Komponenten gänzlich, wird man es nie zu konsistenten und nahezu perfekten Leistungen und Ergebnissen bringen.

Betrachten wir als Beispiel eine Führungskraft, sagen wir einen Team- oder Projektleiter. Er hat während seines Studiums das notwendige Knowhow erworben, hat es in studentischen Projekten bereits angewandt, als Trainee weiter konsolidiert und nun hat er hochmotiviert sein ideales Unternehmen gewählt. Gehalt und Perspektiven motivieren ihn, sein Bestes zu geben. Und weil zu seinen Talenten auch noch „Wettbewerbsorientierung“ und „Anpassungsfähigkeit“ gehören, fühlt er sich für seine berufliche Rolle bestens gewappnet. Ganz klar, dieser Mensch schickt sich an, in seine Stärken zu gehen und Großes zu vollbringen.

Überlegen Sie nun einmal selbst, was geschehen müsste, dass dieser motivierte Mitarbeiter nach und nach aus seinem Stärkenmodus herausfällt, die Motivationsspirale abwärts gleitet und irgendwann als frustrierter Mitarbeiter nur noch Dienst nach Vorschrift macht. Lassen Sie doch Ihrer Phantasie einmal freien Lauf. Ich bin überzeugt, dass Sie einige „Anregungen“ aus Ihrer eigenen beruflichen Erfahrung heraus beisteuern können.

Was also tun, um ein nachhaltiges Stärkenmanagement in Ihrem Unternehmen einzuführen oder aufrecht zu erhalten?

Sie benötigen Menschen, die die Bedeutung einer konsequent stärkenorientierten Personalentwicklung verstanden haben. So simpel ist das. Alles Große beginnt einfach. Menschen, die das zu ihrer Herzensangelegenheit machen. Weil es von Menschen für Menschen ist.

Maschinen und Prozesse kann man optimieren damit sie funktionieren. Nicht so Menschen. Menschen wollen nicht funktionieren, sie wollen leben.

Menschen, die aus ihren Stärken heraus arbeiten können und dürfen, sind das wertvollste Gut eines jeden Unternehmens. Wenn das Wissen um diese einfachen Wirkmechanismen im Kopf und im Herzen einer Unternehmensführung, den Entscheidungsträgern angekommen ist, dann wir dies zu „paradiesischen“ Zuständen führen, die ein Stärkenmanagement als Unternehmenskultur unweigerlich mit sich bringt: Zufriedenere Mitarbeiter, solche, die positiv über „ihr“ Unternehmen sprechen, die konstante und überzeugende Leistungen erbringen, die weniger anfällig für Fehlzeiten durch Krankheit sind, die im Schnitt produktiver sind und ihr kreatives Potential freisetzen.

Stärkenkultur kann so schön sein. Nicht nur im Privaten, sondern erst recht im Kontext der eigenen Arbeitsstelle. Denn dort verbringen wir in der Regel die meiste Zeit des Tages, manchmal sogar unseres Lebens.